Was ich tue

Schulseelsorge ist mehr als Zuhören.

Sie ist Beziehungsarbeit — die Bereitschaft, wirklich da zu sein: für Schülerinnen und Schüler, die einen Moment brauchen, in dem nicht Leistung zählt. Schulseelsorge schafft Raum für das, was im Unterricht keinen Platz hat: Trauer, Zweifel, Überforderung — und manchmal auch einfach die Frage, ob der eigene Weg stimmt.

Verständnis

Da sein, wo Schule ans Leben grenzt.

Schulseelsorge ist kein Zusatzangebot — sie ist Teil der Schulkultur. Schule ist für Kinder und Jugendliche ein zentraler Lebensraum: mit hohen Erwartungen, sozialen Spannungen und existenziellen Fragen. Schulseelsorge gibt diesem Lebensraum eine Dimension, die über Leistung und Lehrpläne hinausgeht: Begleitung im Horizont des Glaubens, ohne Zwang, ohne Wertung. Sie arbeitet ökumenisch — in enger Abstimmung mit der katholischen Schulpastoral — und ist vernetzt mit Schulsozialarbeit, Beratungslehrkräften und dem Krisenteam der Schule.

In der Praxis bedeutet das: offene Tür, verlässliche Präsenz und die Bereitschaft, das aufzunehmen, was kommt. Manchmal sind es Krisen — Verluste, Trennungen, Überforderung. Manchmal sind es Fragen, die sonst keinen Ort finden. Und manchmal geht es darum, gemeinsam innezuhalten — in Schulandachten, Projekttagen oder besonderen Momenten im Schuljahr.

Schwerpunkte

Vier Felder meiner Arbeit.

  1. 01

    Online-Schulseelsorge

    Digitale Kommunikation gehört zum Alltag junger Menschen — und damit auch zur Wirklichkeit der Seelsorge. In ihrer Dissertation hat Dr. Jutta Fehr empirisch untersucht, wie seelsorgerliche Begleitung in digitale Räume übertragen werden kann und wo ihre Grenzen liegen. Die Pandemiezeit hat gezeigt: Präsenz ist mehr als physische Nähe. Wer digital erreichbar ist, erreicht auch jene, die sich im direkten Gespräch nicht melden würden.

  2. 02

    Vernetzung & Kooperation

    Schulseelsorge wirkt nicht allein — sie ist Teil eines größeren Netzes. Dr. Jutta Fehr arbeitet eng mit Schulsozialarbeit, Beratungslehrkräften, dem Krisenteam und außerschulischen Einrichtungen zusammen. Ökumenische Kooperation mit der katholischen Schulpastoral ist dabei selbstverständlich. Nur wer vernetzt ist, kann wirklich auffangen — und nachhaltig begleiten.

  3. 03

    Krisen- & Trauerbegleitung

    Wenn plötzlich etwas passiert — ein Todesfall, eine Krise in der Klasse, ein schwerer Einschnitt — braucht die Schulgemeinschaft einen Anker. Als Teil des schulischen Krisenteams begleitet Dr. Jutta Fehr Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte in akuten Situationen. Seelsorge in der Krise bedeutet: da sein, ohne sofort Antworten geben zu müssen.

  4. 04

    Glaubensbildung im Schulalltag

    Glaube lässt sich nicht verordnen — aber er kann erfahren werden. In Schulandachten, Projekttagen und religionspädagogischen Impulsen entstehen Räume, in denen junge Menschen dem eigenen Glauben begegnen können — ohne Druck, aber mit echtem Angebot. Hier verbinden sich Unterricht und Seelsorge auf natürliche Weise.

Für wen

Wer sich an mich wenden kann.

Schulen

Schulseelsorge vor Ort stärken, Konzepte entwickeln oder Impulse für die Schulgemeinschaft setzen — Dr. Jutta Fehr berät Schulen und wirkt aktiv in Projekttagen und Schulveranstaltungen mit.

Bildungsträger & Kirche

Für Symposien, Fachtagungen und Fortbildungen zu Schulseelsorge, digitaler Begleitung und Glaubensbildung — praxisnah, fundiert durch Forschung und gelebte Schulrealität.

Fachkolleginnen & -kollegen

Schulseelsorgerinnen, Religionslehrkräfte und Sozialpädagoginnen, die sich vernetzen, fachlich austauschen oder neue Impulse für ihre eigene Arbeit suchen.

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